Eine kleine Gebrauchsanleitung

Dieser Ausflugsführer stellt in sehr geraffter Form 111 Ausflugsziele vor. Sie liegen - grob betrachtet - in Oberschwaben und rund um den Bodensee. Hier und da verlassen sie schon mal diesen eng gesteckten Rahmen. Die nördlichsten Ziele stellen Ulm und Neu-Ulm, die südlichsten Österreich und die Schweiz. Die westliche Grenze bildet die Donau, die östliche die Iller. Folglich greift das Buch ein wenig auch in den Hegau aus und ins württembergische Allgäu.

Mit stets nur wenigen Sätzen werden die Ziele vorgestellt. Der Text will nicht mehr sein als Anregung. Mit seinen knapp bemessenen Angaben soll er aber neugierig machen und Appetit auf mehr. An Ort und Stelle wird der Besucher - so weit nötig - weitere Auskünfte vorfinden. Ein paar Beispiele: Zu den „Quellenwegen“ in Stockach ist auf der Übersichtstafel am „Freibad Osterholz“ alles Wissenswerte aufgezeichnet. Am Aufgang zur „Ruine Ratzenried“ wird ausführlich die Geschichte der zerstörten Burg erzählt. Den Stadtführern in Meersburg und Lindau sollte mit diesem Buch auch nicht vorgegriffen werden.

Weil die Idee dieses Führers darin besteht, mit wenig Worten auszukommen, enthält er keine Angaben zur koordinatengetreuen Lage des Ausflugsziels, auch nicht zu den Anfahrtswegen. Statt dessen sind jene Stellen angeführt, die weiterhelfen. Mal ist es die Gemeindeverwaltung, dann die Tourist-Information, mal ein Pfarramt, ein Museum, ein Naturschutzzentrum. Sie haben die Angaben im Buch geprüft und stehen für Auskunft und Rat zur Verfügung. Die Empfehlung in jedem Fall: Erst informieren - dann reisen.

letzte Aktualisierung:
Donnerstag, 29. Dezember 2016
 

Schöne Aussichten

Aus Württembergs Urgeschichte

Besuch im Schloss

Reise zur Kunst

Freude in Barock

Architek-Tour

Von Menschen

Stadtbummel

Wandervögel

Durch die Botanik

Sprung ins Wasser

Am Wasser entlang

Freude am Garten

Kleiner Tierfreund

Ab ins Museum

Nun bedeutet, was festzuhalten ist, umsonst nicht immer und in jedem Fall völlig kostenlos. Mag der Museumsbesuch kostenfrei bleiben, kann der für den Pkw benötigte Stellplatz Parkgebühren erfordern. Kommt der Besucher zu Fuß oder per Rad, bleibt umsonst tatsächlich kostenlos z.B. am Freitag im Ulmer Museum oder zu den Kinderstadtführungen in Lindau und Meersburg.

Es kann auch sein, dass umsonst nicht für alle kostenlos bedeutet. Nach reiflicher Überlegung sind Ausflugsziele aufgenommen, die nur mit dem Landesfamilienpass kostenlos oder zu ermäßigter Gebühr besucht werden können.

Übrigens: Umsonst sollte nicht missverstanden werden als vergeblich, vergebens, ohne die erhoffte Wirkung. Umsonst leitet sich aus dem mittelhochdeutschen umbe sus her. Dort meint es unentgeltlich, ohne Gegenleistung. Es wird also etwas Ordentliches geboten, für das keine weitere Aufwendung gefordert wird. Umsonst meint - richtig verstanden - tatsächlich kostenlos.

Werden diese Einschränkungen beachtet, können die angesteuerten Ausflugsziele viel Freude bereiten. Egal, ob es ein Wildgehege ist oder ein Badesee in freier Natur, ein Besuch im Botanischen Garten, im Schloss oder im Kakteengarten.

Zum Schluss noch eins: Diese Sammlung von 111 Ausflugszielen erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Der kleine Ausflugsführer wäre leicht umfangreicher geworden, hätte alles aufgenommen werden können, was den Besuch lohnt zwischen Donau und Bodensee und darüber hinaus.

Gerrit- R. Ranft