Zehn Anregungen
diesen Ausflugsbegleiter zu nutzen

1. „Kost´ nix – taugt nix“, mahnt gern der Schwabe – trotz seiner fast schon sprichwörtlichen Sparsamkeit. Trifft aber nicht immer zu. Es gibt Dinge zwischen Heilbronn und Reutlingen, zwischen Pforzheim und Schwäbisch Gmünd, die aller Ehren wert sind und dennoch kostenlos.

2. Wahr ist aber auch dies: Der kostenlose Blick in einen ehemaligen Silberstollen im Schwäbischen Wald fällt bescheidener aus als die (kostenpflichtige) Besichtigung eines Besucherbergwerks im Schwarzwald. Das kostenfreie Strandbad kann mit dem Angebot eines Erlebnisbads nicht konkurrieren.

3. Dieser Ausflugsführer fasst 300 Plätze in der Region Stuttgart zusammen, deren Besuch sich lohnt, soweit die Erwartungen an kostenlose Reiseziele nicht zu hoch geschraubt werden. Allerdings ist dies keine Bestandsaufnahme aller kostenlosen Angebote rund um Stuttgart.

4. Die Ausflugsziele werden in nur wenigen Sätzen vorgestellt. An Ort und Stelle findet der Besucher – wo nötig – weitere Auskunft. Genannt sind stets jene Stellen, die weiterhelfen wie Museen, Gemeindeverwaltungen, Tourist-Informationen. Dort auf jeden Fall vor dem Ausflug informieren – telefonisch oder übers Internet.
 

letzte Aktualisierung:
Donnerstag, 29. Dezember 2016
 


AA (Ostalbkreis)

BB (Landkreis Böblingen)

CW (Landkreis Calw)

ES (Landkreis Esslingen)

GP (Landkreis Göppingen)

HN (Landkreis Heilbronn)

LB (Landkreis Ludwigsburg)

PF (Enzkreis und Stadt Pforzheim)

RT (Landkreis Reutlingen)

Landeshauptstadt Stuttgart

SHA (Landkreis Schwäbisch Hall)

TÜ (Landkreis Tübingen)

WN (Rems-Murr-Kreis)
 

5. Umsonst heißt nicht immer völlig kostenlos, wenn z. B. Parkgebühren fällig werden. Einige Ausflüge sind nur kostenlos mit dem Landesfamilienpass. Auch kostenlos nutzbare Einrichtungen verursachen dem Eigentümer Ausgaben. Spenden sind daher willkommen.

6. Mit allen Einrichtungen, die nur beschränkte Öffnungszeiten aufweisen, können immer auch Besuche außerhalb dieser meist nur kurzen Zeitspannen vereinbart werden. Dazu dienen die angegebenen Telefonnummern. Mail-Adressen sind nicht aufgeführt, weil sie über die Internetseiten auffindbar sind.

7. Die Auskunftspäckchen geben in fester Reihenfolge an: Öffnungszeiten, Eignung für Kinderwagen und Rollstuhl, Lage, Telefonauskunft, Internetadresse. Fehlen Angaben, sind sie überflüssig, weil z.B. ein Walderlebnispfad immer geöffnet, ein Aussichtsturm für Rollstühle nicht geeignet ist.

8. Abkürzungen: K: = Kinderwagen, R: = Rollstuhl, P: = Parken, T: = Telefon

9. Dieses Buch wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erarbeitet. Dennoch kann es vorkommen, dass Ziele nicht exakt der Beschreibung entsprechen. Wege und Straßen werden verlegt, Zugänge geschlossen, Öffnungszeiten geändert, Wildgehege geschlossen, Angebote abgewandelt.

10. Der Autor dankt der Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg, dass er hin und wieder aus dem von ihr herausgegebenen Band „Museen in Baden-Württemberg“ (www.netmuseum.de) zitieren durfte, ohne in jedem Einzelfall die Quelle nennen zu müssen

Gerrit- R. Ranft